| Umriss Nösnerland und Reener Ländchen |
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Entwurf: Dr. Ernst Wagner.Die Namen der sächsischen Dörfer Nordsiebenbürgens, die im Jahre 1930 mehr als 10 % deutsche Volkszugehörige hatten, sind in nebenstehendem Umriss aufgeführt. Die Karte zeigt zunächst die Grenzen des Königsbodens um Bistritz und "jenseits des Zareth" (Seretberg) mit dem Hauptort Lechnitz (rum.Lechinta). Die Grösse der Kreise der einzelnen Gemeinden zeigt deren gesamte Einwohnerzahl an, die schwarz ausgezeichneten Teile des Kreises den Anteil der deutschen Volkszugehörigen. Die nichtdeutschen Gemeinden werden lediglich mit einem Punkt angedeutet. Zum Bistritzer Distrikt des Königsbodens gehörten dreiundzwanzig sächsische Dörfer und die Stadt Bistritz. Zum N ö s n e r l a n d rechnete man noch weitere zehn Dörfer auf sogenanntem Komitatsboden, die vor 1848 grundhörig waren. Zur nordsiebenbürgischen Gruppe der Siebenbürger Sachsen zählte ausserdem noch das R e e n e r L ä n d c h e n mit der Stadt Sächsisch-Regen (rum.Reghin), den Marktorten Botsch (rum.Batos) und Tekendorf (rum.Teaca) sowie acht weitere Dörfer. Die Zahl der sächsischen Dörfer war früher viel grösser. Die meisten dieser Orte verloren ihre sächsischen Bewohner zur Zeit der Kriegswirren in den Jahren 1600-1604. |