Geschichte Wallendorfs in Auszügen
Die Einzelkapitel:

Einleitung:
Die nachfolgenden Daten zur Geschichte und zur Kultur Wallendorfs sind das Ergebnis jahrzehntelanger wissenschaftlicher Forschung und Arbeit eines gebürtigen Wallendorfers und eines profunden Kenners von Wallendorf:
 
- Sohn des ehemaligen Ortspfarrers der
Gemeinde Wallendorf, Adolf Wagner (1916-1946).
Anlässlich des 1. Treffens der Wallendorfer am 29./30. April 1978 in Nürnberg, hat Dr. Wagner eine Festschrift herausgegeben, die bedeutende Eckdaten zur Geschichte und Kultur Siebenbürgens, des Nösnerlandes sowie zur Geschichte und Kultur Wallendorfs im Speziellen beinhaltet.
Frau Elvira Wagner, die Gattin von Dr. Ernst Wagner erteilte dem Verfasser dieser Homepage freundlicherweise die Genehmigung, das literarische Material ihres Gatten hier zu verwenden. Dafür sei an dieser Stelle herzlich gedankt.
Nicht minder zu bewerten ist die Unterstützung, die dem Webmaster bei der Ausarbeitung dieser Web-Seiten durch interessierte Landsleute zuteil geworden ist, ob persönlich bekannt oder unbekannt. Auch ihnen sei hiermit für das zur Verfügung gestellte Material ein herzlicher Dank ausgesprochen.
Diese Homepage ist eine Umsetzung, wenn auch nur eines kleinen Teils der wissenschaftlichen Arbeiten von Dr. Wagner, auf die aktuellen Möglichkeiten der Kommunikation über die neuen Medien. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass die hier dargestellte Literatur einer breiteren Öffentlichkeit in grösserem Umfang zugänglich gemacht wird. Eine bescheidene Würdigung des grossartigen Schaffens von Dr. Ernst Wagner im Dienste seiner Heimatgemeinde.
I. Wallendorf - Der Ortsname
Die überlieferte rumänische und ungarische Ortsbezeichnung lautet "A L D O R F" .
Dieser Ortsname ist mit Sicherheit aus dem deutschen "W a l d o r f" entstanden. Die lateinische Bezeichnung "Villa Latina" ist nachgewiesenermassen eine Übersetzung des deutschen Namens.
Es ist somit davon auszugehen, dass der Ort Wallendorf von Ansiedlern die aus dem westlichen Europa stammten, gegründet wurde.
1295 wird erstmals Niederwallendorf in Bistritz erwähnt, daher kann davon ausgegangen werden, dass unser Wallendorf etwa 100 jahre älter ist.
1959 wurde der Name in U N I R E A (gleichbedeutend mit "Einigung") geändert.
Dieser Name steht in keinerlei historischem Zusammenhang zum Ort. Es ist ein rein willkürlich, von der Verwaltung dem Ort zugewiesener Name, der bis in die Gegenwart Bestand hat.
Ausführlicheres in Bezug auf die Ortsbezeichnung sowie die Abstammung der Wallendorfer kann in der bereits genannten Festschrift zum Treffen der Wallendorfer am 29./30. April 1978 in Nürnberg, "Wallendorf in Nordsiebenbürgen" herausgegeben von Dr. Ernst Wagner, Seite 39 ff nachgeschlagen werden.
II. Wallendorf - Zugehörigkeit
Bis 1876 war Wallendorf Teil des B i s t r i t z e r Sächsischen Distrikts. Das Gebiet wurde nach dem alten deutschen Namen von Bistritz, N Ö S E N (auch Nösnerland) benannt
[ anzeigen Nösnerland ], seinerseits Teil des autonomen Selbstverwaltungsgebietes der Siebenbürger Sachsen, des K Ö N I G S B O D E N S.
Bis 1918 gehörte Wallendorf zum ungarischen Komitat Bistritz (ungarisch:Beszterce).
Anschliessend begann Wallendorfs Zugehörigkeit zum Grosskreis (Judet) Bistritz-Nassod (rum: Bistrita-Nãsãud) bis in die Gegenwart. Zwischenzeitlich gehörte Wallendorf als Vorort der Stadt Bistritz zur Verwaltungs-"Region" Klausenburg (heute Cluj-Napoca).
III. Wallendorf - Die Dorfanlage
Um 1150 haben die Gründerfamilien das Dorf als A n g e r d o r f angelegt. Zwischen der evangelischen Kirche (seit 1979 orthodoxe Kirche) und der Brücke über den Pintaker Graben erstreckt sich ein grosszügig angelegter Platz.
1713 wird erstmals eine Dorfmühle erwähnt, es ist davon auszugehen, dass diese Mühle jedoch wesentlich früher entstanden sein muss.
Die Höfe mitsamt den Hausgärten bildeten den Ortsetter, einen Bereich wo die Amtsweisungen des "Graeven" befolgt werden mussten.
Im 18. Jh. entstanden entlang des Pintaker Grabens Seitengassen, wie das vom Hauptdorf abgesetzte Zigeunerviertel (tiganie) und die Hirtengasse mit den gemeindeeigenen Hirtenhäusern an der Mühle.
Nach dem 2. Weltkrieg wurden am Herdenweg, südlich der Brücke am Mühlkanal, sowie an den Ortsrändern weitere Häuser gebaut.
Vor 1944 stand am rechten Ufer des Mühlkanals ein Häuschen mit Wasserrad, wo Hausschnaps gebrannt wurde.
Erst nach 1945 wurden die Häuser an der Pintaker Strasse, oberhalb des Bahnüberganges auf dem Pfarrgrund in der "oberen Wiese" gebaut.
Dr. Ernst Wagner hat sich die Mühe gemacht Ortspläne von Wallendorf zu entwerfen, in denen die Wallendorfer Hofstellen zum Zeitpunkt der Jahre 1880
[ anzeigen Ortsplan 1880 ] und 1944
[ anzeigen Ortsplan 1944 ] dargestellt sind.
IV. Wallendorf - Die Einwohner
Aus Steueraufzeichnungen, die im Vatikanischen Archiv in Rom erhalten geblieben sind, kann herausgelesen werden, dass um 1332-1335 in Wallendorf etwa 25-28 "Hauswirte" lebten, und dass die Gemeinde um 1935 cca. 120-140 Einwohner hatte.
Die Einwohnerzahl schwankte im Mittelalter häufig aufgrund kriegerischer Ereignisse, Krankheiten, Hungersnöte und Seuchen. So wurden 1640 nur neunzehn Hauswirte und etwa 25 Familien (wie 300 Jahre zuvor) gezählt.
In den Jahren 1713-1850 erhöht sich die Einwohnerzahl stetig, nimmt dann aber als Folge der einsetzenden Kinderbeschränkung in Verbindung mit hohen Todesraten durch Krankheiten bis 1900 wieder ab.
Die Zuwanderung von Zipsern aus der Bukowina, vorwiegend aus Jakobeny, und der rumänischen Familien führt bis 1944 zu einer Einwohnerzahl in der Grössenordnung von etwa 950 Personen.
In der Folgezeit änderte sich die Bevölkerungsstruktur. Nach der Evakuierung der Wallendorfer Deutschen, wurden noch im Winter 1944-1945 rumänische Kolonisten in Wallendorf angesiedelt.1978 lebten in Wallendorf etwa 1500 Menschen.
Bis 1950 stand Wallendorf unter Selbstverwaltung, danach wurde der Ort verwaltungsmässig ein Stadtteil von Bistritz.
Aus Volkszählungsergebnissen kann entnommen werden, dass bis etwa 1880 neun von zehn Wallendorfern deutscher Volkszugehörigkeit waren. 1944 lebten in Wallendorf etwa 635 deutsche Einwohner. Nach 1944 bildeten die deutschen Familien nur noch die Minderheit. Heute ist der deutsche Einwohneranteil ohne Bedeutung.
Zunächst waren die deutschen Volkszugehörigen fast ausnahmslos S i e b e n b ü r g e r S a c h s e n. Im Laufe der Zeit heirateten in Wallendorf auch Auswärtige ein. 1861-1944 sind 145 Personen nach
Wallendorf zugezogen, [ [anzeigen Graphik] ] hauptsächlich aus Mettersdorf, Niederwallendorf und Krefeld (Krewelt) sowie Burghalle.
Ab 1902 zogen innerhalb von 36 Jahren 107 Zipser in Wallendorf ein. 1944 machten die Zipser mehr als ein Viertel der deutschen Einwohner aus. Über die Auswirkungen der Zipser-Zuwanderung auf das Gemeindeleben sei auf folgenden Beitrag von Dr. Ernst Wagner hingewiesen:
"Die Zuwanderung von Zipsern aus der Bukowina in das Nösnerland. Unter besonderer Berücksichtigung der Gemeinde Wallendorf", in Siebenbürgisches Archiv, Band 6, Köln-Wien 1967, S. 173-225.
Zwischen Sachsen und Zipsern gab es im Gegensatz zu anderen Gemeinden Siebenbürgens kaum Spannungen, und das, obwohl die Zipser der katholischen Konfession zugehörten, wobei die Sachsen ohne Ausnahme evangelisch waren.
Die nächstgrössere Gruppe nach den Deutschen waren bis vor etwa 100 Jahren die Zigeuner.
Weil es auf Geheiss der Kaiserin Maria Theresia (1740-80) untersagt war, sie "Zigeuner" zu nennen, wurden sie in Kirchenmatrikeln als "Neubauern" geführt.
Es handelte sich um ein Wandervolk das teilweise nicht sesshaft zu machen war. Winterlager von Wanderzigeunern befanden sich östlich von Jaad in der "Bureauca" zwischen Klein-Bistritz und Borgo-Russ sowie an der Strasse die zum Berg "Strîmba" führt. Um 1944 lebten in Wallendorf etwa 80 Zigeuner. Die Zahl hat in der Folgezeit stark zugenommen.
Die Rumänen, die in den sächsischen Dörfern des Bistritzer Distriktes lebten, wurden bei Errichtung des zweiten Rumänischen Grenzregimentes (1766) in das Rodnaer Gebiet im Tausch gegen die dort lebenden Deutschen und Ungarn umgesiedelt. In den nächsten Jahren erfolgte eine weitere Zuwanderung von Rumänen, die als Dienstgesinde oder Gemeindehirten arbeiteten. Nach der Evakuierung der Deutschen aus Wallendorf 1944, zogen in deren leerstehende Höfe rumänische Kolonisten ein. Fortan bildeten die Rumänen die Mehrheit.
Die Juden durften vor 1848 ihren ständigen Wohnsitz nur in bestimmten Orten Siebenbürgens nehmen. 1880 lebten in Wallendorf 7 jüdische Personen, bis 1930 stieg die Zahl auf 37 an. Sie übten vorwiegend kaufmännische Berufe (Gastwirte, Kaufleute, Händler) aus. Ihre Gottesdienste konnten sie in der Synagoge in der obern Vorstadt von Bistritz besuchen.
Eine einzige ungarische Bahnwärterfamilie wohnte noch in Wallendorf.
V. Wallendorf - Die Konfessionen
Konfession, Muttersprache und Volkszugehörigkeit waren in Siebenbürgen weitgehend deckungsgleich. Zwischen 1900 und 1930 wiesen die Mitgliederzahlen der einzelnen Konfessionen im Einzelnen zwar schwankende Grössen auf, die Prozentanteile blieben aber im Wesentlichen gleich.
Zu den Lutheranern gehörten Deutsche und Zigeuner. Die Rumänen gehörten überwiegend der griechisch-katholischen Kirche, zum Teil auch der griechisch-orthodoxen Kirche an. Zu den Angehörigen der römisch-katholischen Kirche zählte man die Wallendorfer Zipser, sowie im Jahre 1900 wahrscheinlich auch einige katholische Ungarn. An sich gehörten die Ungarn jedoch zur reformierten Kirche.
VI. Wallendorf - Die Landwirtschaft
In seiner Festschrift "Wallendorf in Nordsiebenbürgen" widmet Dr. Ernst Wagner ein breites Kapitel dem landwirtschaftlichen Leben. Er berichtet über Ackerbau, Viehzucht, Waldwirtschaft, Wein- sowie Obstbau. Er stellt die Entwicklung der Gemarkung der Gemeinde Wallendorf, speziell mit Blick auf die landwirtschaftlich genutzten Flächen dar.
In diesem Zusammenhang wird auf zwei Persönlichkeiten hingewiesen, die sich um die Wallendorfer Landwirtschaft verdient gemacht haben:
Pfarrer Daniel C s a l l n e r (1873 zum Wallendorfer Pfarrer gewählt) als Vorsitzenden des Bistritzer Landwirtschaftlichen Bezirksvereins und Michael B a r t h jun. 91, der zwischen den beiden Weltkriegen das Amt des Vorsitzenden des Vereins ehemaliger Bistritzer Ackerbauschüler bekleidete.
Einen wichtigen Platz im Rahmen der Landwirtschaft, so Wagner, nahm in Wallendorf der Gemüseanbau ein, ein Bereich in dem es einen regen Handel mit dem Wallendorfer Umland gab. Die Wallendorfer legten sogar lange Strecken zurück - zu erwähnen wäre hier Dorna-Vatra (rum. Vatra Dornei) und rumänisch Sankt-Georgen (Sîngeorz-Bãi) - um ihr Gemüse zum Verkauf anzubieten. Autentischen Berichten zufolge, währte eine solche Reise mit den eigenen Fuhrwerken einige Tage. Im Gegensatz dazu, war der Weinbau, auch wegen der doch dafür etwas strengen klimatischen Verhältnisse, nicht sehr einträglich. Es wurde Wein mehr oder weniger für den Eigenbedarf angebaut. Für den Handel damit, war die Qualität nicht ausreichend.
An dieser Stelle würde es zu weit führen, in aller Ausführlichkeit auf die einzelnen Aspekte der Landwirtschaft Wallendorfs und des gewerblichen Lebens des Ortes einzugehen. Interessierte Leser werden explizit auf die bereits erwähnte Arbeit von Dr. Ernst Wagner, "Wallendorf in Nordsiebenbürgen", erschienen im Eigenverlag 1976, hingewiesen.
VII. Wallendorf - Die Flucht
Als Ende des Gemeinwesens Wallendorf in der bestehenden Form ist das Datum
17. September 1944 anzusehen, der Tag an dem unter dem Geläut der in dem Turm der evangelischen Kirche untergebrachten drei Glocken sich die Hoftore der Gemeinde öffneten und sich die Bevölkerung
auf einen beschwerlichen Weg mit offenem Ausgang aufmachte.
Auf Anweisung der Führung der deutschen Wehrmacht sammelten sich die Menschen zu einem Treck zusammen. Gemeinsam mit den Nachbargemeinden Jaad, Klein-Bistritz sowie Pintak machte man sich auf den Weg Richtung Ungarn.
Zehn lange Wochen fuhr der [ Treck ], geleitet vom damaligen Wallendorfer Ortspfarrer Adolf Wagner, unterbrochen von einigen Zwischenaufenthalten in Westungarn, bis ins niederösterreichische Waldviertel. Teile der Wallendorfer Bevölkerung wurden nach Böhmen oder Sachsen verbracht, andere fanden Aufnahme in Waidhofen a.d. Thaya. Hier erreichte sie auch die Nachricht vom Kriegsende.
Alsbald traten sie mit Zustimmung der Sowjets die Rückreise in die siebenbürgische Heimat an. Es sollte jedoch eine entbehrungsreiche und schmerzhafte Rückkehr werden.
Einige Rückkehrer wurden an der ungarischen Grenze ausgeplündert. Darauf fassten sie den Entschluss in Niederösterreich zu verbleiben.
Der grössere Teil fand sich dann im Lager in Grosswardein (Oradea) wieder.
Im Herbst des Jahres 1945 ging es weiter nach Wallendorf.
Die Häuser wurden inzwischen von fremden Leuten bewohnt. Ein vorübergehendes Massenquartier fanden die Rückkehrer in der Scheune des Pfarrhofes. Jeder Einzelne musste sich eine neue Existenz aufbauen. Am ehesten noch war dies in der Kreisstadt Bistritz zu bewerkstelligen, wohin es viele hinzog.
Wallendorf verlor seinen alten rumänischen Namen "Aldorf". Dafür erhielt es dann denn Namen "Unirea".
Das Dorf wurde zum Vorort von Bistritz, die Landwirtschaft hörte auf eine Rolle zu spielen. Die Bewohner gingen nun eher handwerklichen Berufen in der Kreisstadt und Umgebung nach.
Zehn Jahre nach Kriegsende erhielten die ehemaligen Hofbesitzer ihre Häuser vom rumänischen Staat zurückerstattet, nicht jedoch ihren Grundbesitz.
Die schon häufiger erwähnte Festschrift von Dr. Ernst Wagner beinhaltet ein Kapitel, verfasst vom ehemaligen Treckleiter während der Evakuierung,
Pfarrer Adolf Wagner, dem Vater von Dr. Ernst Wagner. Darin erzählt er im Detail welche Strapazen und Schwierigkeiten die Menschen auf der Flucht durchzustehen hatten.
Um eine schematische Darstellung des Verlaufes der Treckstrassen volksdeutscher Bevölkerungsteile wärend der Flucht 1944 anzeigen zu lassen,
klicken Sie bitte [ h i e r ]
|
Interessierten Lesern, die mehr über dieses Thema erfahren möchten, sei folgendes Buch der Autoren Alexandru Pintelei und Horst Göbbel empfohlen:
"Wendepunkt in Nordsiebenbürgen" bzw. "Punct crucial în Ardealul de Nord".
Das Buch mit der ISBN 3-00-013968-0 ist bilingual in rumänischer und deutscher Sprache verfasst und im Verlag "Haus der Heimat Nürnberg" im Jahr 2004 erschienen. Beim selben Haus der Heimat in Nürnberg kann es auch bezogen werden. Stand Juli 2010: Das Buch soll neuesten Informationen zufolge ausverkauft sein.
Kontaktmöglichkeiten: Haus der Heimat, Imbuschstr. 1, 90473 Nürnberg, Tel. +49-(0)911-8002638, e-mail: hausderheimat-nbg@t-online.de, http://www.hausderheimat-nuernberg.de
Ein Klick auf das Buchfoto führt Sie zu einer Rezension des Buches "Wendepunkt in Nordsiebenbürgen - Punct crucial in Ardealul de Nord", Siebenbürgische Zeitung Online, 23. November 2003
|
VIII. Wallendorf - Die Aussiedlung
Ende der 1960-er Jahre bzw. Anfang der 1970-er Jahre setzte die grosse Aussiedlungsbewegung aus Wallendorf in Richtung Bundesrepublik Deutschland ein. Anfangs vollzog sich dieser Prozess noch recht zögerlich, als jedoch von Seiten der Bundesrepublik Deutschland an den rumänischen Staat gewissermassen eine "Ablöse" für die Ausiedlungswilligen aus Siebenbürgen gezahlt wurde, stieg die Anzahl der Aussiedler rapide an. Mehrheitlich haben die Wallendorfer in Deutschland ein neues Zuhause gefunden.
Einige von ihnen haben sich auch in Österreich niedergelassen. Wenige, sind in die USA bzw. nach Kanada gezogen. Dabei handelte es sich meist um Personen die diesen Schritt unmittelbar nach dem 2.Weltkrieg vollzogen.
Startseite
Seitenanfang last update 03.08.2010
|