| Wallendorfer Kirchenutensil: Der "neue" Kelch |
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Als Entstehungszeit des "neuen" Kelches wird der Anfang des 18.Jahrhunderts angenommen. Er besteht aus Silber, blank und vergoldet. Höhe 224 mm, Schalendurchmesser 94 mm, Gewicht 450 g. Besitzt einen Pyramidenstumpffuss mit waagerechtem Aufsatzrand und konvexem Verbindungsstreifen, den sieben getriebene Blumen und Blätter schmücken. Die Seiten des Fusses umsäumen gravierte Linien. Auf dem Ende des Fussschaftes ruht der untere runde Stilus mit einem zarten Gesimse. Ein Kugelkranz vermittelt den Übergang zum birnförmigen Nodus, der mit getriebenen Blättern besetzt ist. Darüber der obere, aus einem in der Mitte eingezogenen und mit einem Kugelkranz gegürteten Zylinder bestehende Stilus. Durchbrochener und getriebener, mit dem Blattfries in einem Stück gearbeiteter Schalenkorb, der aus grossen Blumen und Ranken besteht. Gut erhalten.Literatur: V. Roth, Bistritzer Goldschmiedewerke, S.369 Fotografiert und zugesandt von Marius J. Tataru. |