Auswahl:
- Arbeitskreis für Siebenbürgische
Landeskunde e.V.:
1962 Gründungs-und Vorstandsmitgl.,
1970-84 Vorsitzender,
1984-89 Stellvertretender Vorsitzender.
- AWR- Forschungsgesellschaft für das
Weltflüchtlingsproblem.
Deutsche Sektion e.V.
1981 Abschlussprüfer
1983 Sekretär
bis 1989 Vorstandsmitglied
- Bund der Vertriebenen.
Vereinigte Landsmannschaften
und Landesverbände, Bonn.
seit 1984 Mitglied des Kulturausschus-
ses.
- Gesellschaft für Agrarentwicklung
GmbH.
1965-83 Aufsichtsratsmitglied.
- Gesellschaft zu Förderung der Inneren
Kolonisation e.V.
1962 Vorstandsmitglied,
1964 Vorstandsmitglied,
1986-88 Vorsitzender.
- Institut für donauschwäbische
Geschichte und Landeskunde,
Tübingen:
ab 1988 Mitgl. wissenschaftl. Beirat.
- Landsmannschaft der Siebenbürger
Sachsen in Deutschland e.V.:
1950/51 Bundesjugendreferent,
1977-89 Beisitzer im Bundesvorstand.
ab 1983 Mitglied,
1987-89 Vorsitzender des Ausschus-
ses zur Verleihung des
Siebenbürgisch-Sächsi-
schen Kulturpreises.
- Siebenbürgisches Museum
Gundelsheim e.V.:
ab 1973 Stellvertr. Vorsitzender(ab
Gründung)
1979 Vorsitzender,
1983-89 Stellvertr. Vorsitzender.
- Siebenbürgisch-Sächsischer Kulturrat
e.V, (Vorläufer=Siebb.-Sächs.
Kulturbeirat):
1982 2.Vorsitzender (ab der
Gründung als e.V.),
1984-89 1. Vorsitzender.
- Siebenbürgisch-Sächsische Stiftung,
München:
1979 Mitgl. des Stftungsrates (Seit
Errichtung).
- Stiftung Osttdeutscher Kulturrat, Bonn.
seit 1983 Mitgl. der Sektion 1 (Wissen-
schaft und Bildung).
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Dr. Ernst Wagner
* 17. Apr.1921 Wallendorf / Nösnerland
† 3. Mai 1996 Schwäbisch Hall

Ehrungen (Auswahl):
- 1945 Verwundetenabzeichen in
Schwarz.
- 21.09.1973 St.Wendelin-Plakette
(für Eingliederung der Donau-
schwaben) durch das Donau-
schwäbische Kulturwerk
Saarland e.V.
- 14.11.1976 Ehrenwappen der Lands-
mannschaft der Siebenbürger-
Sachsen.
- 28.09.1979 Silberne Ehrennadel des
Bauernverbandes der Vertrie-
benen Rheinland-Pfalz.
- 24.01.1983 Bundesverdienstkreuz am
Bande des Verdienstordens
der Bundesrepublik Deutsch-
land.
- 18.05.1986 Siebenbürgisch-Sächsischer
Kulturpreis.
Lebenslauf:
- 17.04.1921 geboren in Wallendorf bei
Bistritz in Nordsiebenbürgen
(Rumänien)
Vater: Adolf Wagner
ev. Pfarrer (1899-1946)
Mutter: Auguste, geb.Scholtes
(1899-1984)
Brüder: Kurt und Otto
gefallen 1944/45.
- 18.06.1940 Abitur am ev.-deutschen
Realgymnasium Bistritz/Siebb.
- 01.07.1940-28.02.1942: Praxis auf dem
Lehrbetrieb der Deutschen Ak-
kerbauschule Bistritz;
"Völkisches Dienstjahr"
- 16.04.1942-07.05.1946: Wehrdienst;
US-Kriegsgefangenschaft.
- 1946: Landarbeiter, 1.Staatsprüfung
für Volksschullehrer als
Externer in Eferding/OÖ.
- 1946-49 Volksschullehrer an der Flücht-
lingsklasse Moosdorf, Bezirk
Braunau/Inn,OÖ. Als Ausländer
zur 2. Staatsprüfung nicht zu-
gelassen, somit Aussiedlung
nach Westdeutschland.
- 1949-56 Studium der Landwirtschaft an
der Landw. Hochschule Stuttgart-
Hohenheim, Fachausbildung;
1952 Diplomlandwirt,
1954 Dr.agr.,
1956 Assessor der Landwirt-
schaft; gleichzeitig wiss. Hilfs-
kraft, Landw.-Referendar, wiss.
Assistent.
- 09.Mai 1996 Dr.Ernst Wagner wurde auf dem
Friedhof Wehrheim-Oberhain
beigesetzt.
Berufliche Tätigkeiten:
- 1946-49 Landarbeiter, Volksschullehrer
in Österreich (siehe oben).
- 1957-75 Mitarbeiter, Prokurist,
ab 13.01.1960 Geschäftsführer
der Deutschen Gesellschaft für
Landentwicklung (DGL) GmbH.
Nach Fusion mit der Deutschen
Bauernsiedlung GmbH (1972)
stellvertr. Hauptgeschäfts-
führer; Sitzverlegung nach
Düsseldorf.
- 1968-72 im Nebenamt Mitgeschäftsführer
der "Deutsche Buch-und Betriebs
GmbH" (DBB), Steuerberatungsge-
sellschaft.
- 1976-88 Geschäftsführendes Vorstands-
mitglied der Birger-Forell-
Stiftung e.V. (Hilfen an ver-
triebene, geflüchtete und aus-
gesiedelte Landwirte).
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Buchtitel (Auswahl):
1. Die Entwicklung des ländlichen
Fortbildungs-und Berufsschul-
wesens in Südwestdeutschland
bis zum Ende des 2. Weltkrieges.
Diss. Hohenheim 1954,149 S.
2. Organisation, Wirkungsweise und
Auswirkungen der Erziehung und
Ausbildung in den landwirtschaft-
lichen Berufsschulen und den aner-
kannten landwirtschaftlichen Lehr-
betrieben Südwestdeutschland,
Forschungsbericht; Stuttgart-Hohen-
heim: Maschinenschriftliche Verviel-
fältigung 1955, 365 S.
3. (Mit Gustav Bock) Die berufliche,
wirtschaftliche und soziale Lage des
heimatvertriebenen Bauerntums zehn
Jahre nach der Vertreibung.
Stuttgart-Hohenheim: Maschinen-
schriftliche Vervielfältigung
1956, 178 S.
4. (Mit Ulrich Planck) Jugend auf dem
Land. Ergebnisse einer wissen-
schaftlichen Erhebung über die Le-
benslage der westdeutschen Land-
jugend, Juventa: München, 1957,
188 S., 2. Auflage 1958.
5. (Bearbeiter) Quellen zu Geschichte
der Siebenbürger Sachsen 1191-1957
Böhlau: Köln-Wien 1975, XIV, 429 S;
2.durchges. und erw. Aufl.1981,
XXI, 460 S.(Schriften zur Landes-
kunde Siebenbürgens 1).
6. Historisch-statistisches Ortsna-
mensbuch für Siebenbürgen. Mit ei-
ner Einführung in die historische
Statistik des Landes.
Böhlau: Köln-Wien 1977,4,IX,526 S.
2 Karten (Studia Transylvanica 4).
7. (Mit Kurt E. Franchy und Adolf
Wagner†) Wallendorf in Siebenbür-
gen, Festschrift...,Selbstverlag
1978, 102 S.
8. Geschichte der Siebenbürger Sach-
sen. Ein Überblick. Wort und Welt:
Innsbruck 1981, 108 S, 2.Kten; 5.,
überarb. und erweiterte Aufl. 1987,
115 S., 2 Karten; Übersetzt in:
The Transylvanian Saxons.
Historical Highlights, Chapter I,
ebenda 1982, 90 S.
9. Die Agrarverfassung Rumäniens
1930-1979 als Beispiel für die Wand-
lung sozialökonomischer Strukturen
in einem marxistischen Wirtschafts-
system. Ein Forschungsbericht,
Gießen/Lahn: Maschinenschrift-
liche Vervielfältigung 1984, 312 S.
10.Die Raupenstrauchs aus Bistritz und
ihre Nachkommen.
Wehrheim: Selbstverlag 1990,
86 S. mit Abb.
11.Familienbuch der Scholtes und
Rottmann aus Bistritz in Siebenbür-
gen. Neustadt/Aisch: Degener & Co.
1993, X, 308 S.
12.(Mit Johann und Günther Johrendt):
Heimatbuch der Gemeinde Kyrieleis
in Nordsiebenbürgen. Thaur bei
Innsbruck, Wort und Welt 1995, 249 S.,
2 Karten (=Schriften der Siebenbür-
gisch-Sächsischen Stiftung 19).
13.(Mit Ioan Dordea,Ioan Drãgan,
Konrad Gündisch): Urkunden-Regesten
aus dem Archiv der Stadt Bistritz in
Siebenbürgen, Band III: 1571-1585.
Köln, Weimar, Wien; Böhlau 1995,
XVII, 606 S. (=Schriften 11/III).
Dr. Ernst Wagner hat sich darüber-
hinaus noch als Herausgeber von Bü-
chern, als Verfasser von Aufsätzen
sowie als Autor von Beiträgen in
diversen Zeitschriften und Zeitungen
hervorgetan.
Sämtliche Schriften und Beiträge
an dieser Stelle aufzuführen, war wegen
Speicherplatz-Knappheit nicht möglich.
Dem interessierten Leser sei in dem
Zusammenhang eine ausführliche Auf-
listung der Veröffentlichungen von
Dr. Ernst Wagner in der "Zeitschrift für
Siebenbürgische Landeskunde" 19
(1996), Heft 2, S. 234 ff empfohlen.
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